Samstag, 22. Dezember 2007

Um Kommentare wird gebeten...

Hallo Leute!

Ich weiß ja eigentlich nicht, wie viele Leute mein Geschreibsel eigentlich lesen, deshalb: hinterlasst doch einfach mal nen Kommentar am Ende der Einträge... Würd mich freuen :-)

Die liebsten Grüße,
eure Verena

Dienstag, 18. Dezember 2007

Finding Nemo - Open Water Diver

Die Uni ist aus, was läge da näher, als sich den schönen und angenehmen Seiten des Lebens zu zu wenden? Gesagt, getan! Ab nach Tulamben zum Tauchkurs.
Als Student der Udayana University bekommt man den Kurs und das Hotel zum halben Preis (gilt übrigens auch für sämtliche Freunde und Verwandte der Studenten, falls noch jemand last-minute vorbei schauen will...). Ein paar von uns haben den Kurs schon vor vier Wochen gemacht und kamen aus dem Schwärmen nicht mehr raus, also haben Ina, Anne und ich beschlossen: da müssen wir auch hin!

War suuuper! War mir anfangs nicht soooo ganz sicher, ob mir Tauchen Spaß machen würde, weil mir beim Schnorcheln schon immer die Luft weg blieb (hab zu tief und zu schnell durch das Röhrchen geatmet), aber es ist wirklich fantastisch.
Wir wurden am Sonntag morgen in Kuta abgeholt und ins Tauch Terminal nach Tulamben gebracht. Dort haben sie uns gleich mal in die Anzüge und die Ausrüstung gesteckt (schnauf!!) und in den Pool "geschubst". Die Theorie-stunden gabs hinterher :-)
Im Pool haben wir gelernt, richtig zu atmen, die Mundstücke zu wechseln, unter Wasser die Taucherbrille abzunehmen und eine Atemnot-Situation durchzuspielen. Die nötigen Handzeichen, um sich unter Wasser zu verständigen wurden uns natürlich auch beigebracht. Schwierig: das Zeichen für "alles ok" und "Auftauchen" kann im Affekt schon mal verwechselt werden :-)

Am zweiten Tag gings dann auch gleich ins Meer und wir haben dort die gleichen und noch mehr Übungen gemacht. Weil wir drei Naturtalente sind, wie uns von unseren beiden Tauchlehrern versichert wurde, konnten wir beim zweiten Tauchgang an dem Tag schon viel sehen und weit rumtauchen.
Am dritten Tag durften wir dann am Wrack der U.S.A.T. Liberty tauchen, einem amerikanischen Frachtschiff, das auf dem Weg von Australien zu den Philippinen auf Höhe von Lombok von einem japanischen U-Boot abgeschossen wurde und noch bis Tulamben geschleppt werden konnte.

Die Unterwasserwelt ist der absolute Wahnsinn! Man fühlt sich frei wie ein Vogel (wenn auch im Wasser) und Worte reichen eigentlich kaum, um das Gefühl zu beschreiben. Von daher, seht euch die Bilder an, auch wenn sie den Farben nicht ganz gerecht werden, aber sind sind gut genug um eine Ahnung zu bekommen, was ich meine :-)


Samstag, 15. Dezember 2007

... say goodbye

Und leider, leider schleicht sich auch schon so ein bißchen Abschiedsstimmung ein, auch wenn bisher noch niemand heim geflogen ist. Katharina, Dominik und ich mussten allerdings schon Lebewohl zu unseren Abenteuern zu dritt sagen, denn dafür haben wir keine Zeit mehr. Mein Tauckurs, der Besuch von Dominiks Freundin und das Abreisen von Katharina und Katharina ergeben sich so, dass am Samstag unser letzter Abend nur zu dritt war. Und weil ich das ganz schade fand, hab ich mir was ganz besonderes einfallen lassen: Zunächst wussten die beiden nur, dass ich sie mit einem schönen Abend überraschen wollte und sie sich dafür extra schick machen sollten. Um acht sind wir dann auch aufgerüscht wie eh und je ins Taxi eingestiegen und haben uns nach Seminyak fahren lassen, wo ich uns im "The Fusion" einen Tisch reservieren hab lassen. Das Restaurant hatte erst eine Woche vorher eröffnet und reiht sich ans Ende der Jalan Oberoi ein, in der alle Lecker-Schmecker-Restaurant Seminyaks anzufinden sind. Das Lokal ist schick und sehr modern in weiß eingerichtet, wird von einem super netten Team von Kellnern und Kellnerinnen geführt und hatte allerlei Leckerbissen und gute Weine auf der Karte.


Nachdem wir es uns da bei Paninis, Salat und viel Wein schon sehr gut gehen haben lassen, war es Zeit für Teil zwei der Überraschung, also schnell rein ins gerufene Taxi, auch wenn die Fahrt nicht weit ging, denn unser nächstes Ziel war das "Ku De Ta".


Diese Lounge ist ohne Übertreibung einer der schönsten Plätze auf Bali. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich. Gedacht als eine Kombination aus Restaurant (unerschwinglich!), Bar und Lounge, zieht es vor allem die Reichen und Schönen aus Bali und aus Jakarta an.
Und die Cocktail-Liste! Seiten über Seiten mit leckeren Mischungen aus gutem(!) Alkohol und frischen Zutaten. Mein absoluter Favorit: Very Berry Martini. Martini mit frisch-gemixten Waldbeeren. LECKER!!! Und mit dem very stylischen Martini-Glas in der Hand kommt man sich auch gleich mal vor wie ein Mitglied der oberen Zehntausend :-)
Das beste am Ku De Ta sind allerdings seine Liegen an der Strandseite. Erhöht überm Strand hat man einen grandiosen Ausblick aufs Meer. Egal ob bei Tag, bei Sonnenuntergang oder nachts. Im Dunkeln wird das brandende Meer von zahlreichen Scheinwerfern angestrahlt, traumhaft.
Und wenn man dann auf einer dieser Liegen liegt, hat man die Qual der Wahl, ob man lieber das beleuchtete Wellenrauschen oder den schönen Sternenhimmel über einem bestaunt.
Weil diese Liegen dementsprechend gefragt sind, und man sie leider nicht reservieren kann, hat sich Klein-Verena am Tag vorher schon mal ins Ku De Ta begeben und einen der Kellner bestochen, damit sie auch auf jeden Fall eine bekommt, wenn sie mit ihren zwei Lieblings-Kommilitonen da hin kommt :-)





"The Waves of the Ocean offer reason and rhyme
with that sound and that motion, time after time
Floating back and forth, like a cleansing hand
Stroking the cares, from our uneven sand
Constant and sure, never reaching an end;
Rest well by the ocean... it's a powerful friend."





Donnerstag, 13. Dezember 2007

The Show is over...

Ja, wer hätte das gedacht: die Uni ist vorbei. Nach acht anstrengenden Seminaren haben wirs geschafft! Was wir gemacht haben?

- Bahasa Indonesia (Sprachkurs)
- Intercultural Management Competence
- Indonesia as a developing and industrialised country
- International Business
- Project Cycle Managment
- Cost Benefit Analysis
- International Marketing
- Analysing Asian Countries using Diamond, Porter, Florida

16 Wochen voller Stress, durchgearbeiteter Nächte und so mancher Ärger über die Unfähigkeit mancher Professoren sind vorbei. Und zum Glück fällt mein Fazit trotzdem positiv aus, denn ich hab ne ganze Menge gelernt. Und dank einem tasmanischen Professor (Rob Hecker) bin ich jetzt auch wieder mit Marketing versöhnt.
Nur eines steht nach diesem Semester eindeutig fest: die Entwicklungshilfe ist nichts für mich. Denn da wird gedreht und geschraubt, bis die zahlreichen und langwierigen wirtschaftlichen Analysen die Ergebnisse liefern, die gebraucht werden, um an gewünschte Gelder zu kommen. Was man nicht weiß oder beweisen kann, wird einfach angenommen (und zwar so, dass es ins eigene Konzept passt). Das ist nicht für mich, ich halt mich lieber an harte Fakten :-)

In unserem letzten Seminar haben sich meine Gruppe und ich (danke an Katharina, Katharina und Dominik) nochmal richtig ins Zeug gelegt, und so konnten wir unsere Abschlusspräsentation schon am Donnerstag halten, vor allen anderen, die erst am Freitag referiert haben. War stressig, aber hat sich gelohnt, so konnten wir unser ganz eigenes Semester Ende schon am Donnerstag feiern. Erst bei einem suuuuper leckeren Essen in einem marokkanischen Restaurant in Seminyak und dann in Kuta. Leider allerdings im scheiss Bounty, weil sonst nirgendwo was los war. Ich hab die Pleite genutzt, um eine Feldstudie im Bounty durchzuführen. Die Bilder davon können in meiner Galerie bestaunt werden und ein aussagekräftiges Video gibts auch, kann ich nur leider nicht online stellen, weil es 50MB hat und das auch die beste Internetverbindung auf Bali hier nicht hochgeladen kriegt :-)

das Khaima in Seminyak

Mittwoch, 21. November 2007

Sonnige Vorweihnachtszeit

Ich geh ja mal davon aus, dass ihr schon fleißig am Spekulatius-Essen und Glühweintrinken seid, und wenn nicht, dann Hintern hoch und genau das tun, denn nen Glühwein hätt ich auch gern, wenn es nicht völlig irrsinnig wär, bei 30°C warmen Alkohol zu trinken :-)

Auf Spekulatius muss ich zum Glück nicht verzichten, denn die Balinesen mögen die das ganze Jahr und deshalb gibt’s es die das ganze Jahr im Supermarkt zu kaufen...

Auch wenn die christliche Religion hier nicht sehr verbreitet ist, gibt es doch überall die Vorboten von Weihnachten (ok gut, nur da, wo Touristen hinkommen, aber egal!). Und so gibt es bei Starbucks jetz rote Weihnachtsbecher und Weihnachtsspecials zu trinken. Auch sind die Shoppingmalls schon weihnachtlich dekoriert. Ich dachte ich lass mal ein Foto von mir (in Sommerklamotten) mit einem winterlichen Weihnachtsmann machen, damit ihr eine Idee bekommt, wie sich das so anfühlt, wenn man mit Rock und FlipFlop durch eine künstliche Winterlandschaft schlendert :-)

So, ich denke die Frage des Heimkommens kann ich mittlerweile auch beantworten. Ich hab beschlossen, dass ich bis zum 31. Januar hier bleiben werde, einfach aus dem Grund, weil ich dumm wäre es nicht zu tun. Wann komm ich schon nochmal nach Indonesien und hab die Gelegenheit mir Land und Leute innerhalb mehrerer Wochen anzuschauen? Eben - gar nicht. Denn das Studium neigt sich allmählich dem Ende zu (nur noch 2 Semester!!!) und dann steht mir die stressige Arbeitswelt bevor und mit 24 Tagen Urlaub im Jahr ist dann auch nicht mehr viel mit mehrwöchigen Rucksack-Reisen durch fremde Länder...

Schwesterherz, ich hoffe, du kannst dich an den Gedanken gewöhnen, dass ich Weihnachten nicht heim komme und freust dich für mich, dass ich hier eine so gute Zeit hab :-)

Zu deinem Geburstag bin ich dann rechtzeitig da und wir können gleich doppelt feiern, mit doppelten Geschenken für dich, das ist doch auch was, oder?

Montag, 19. November 2007

Allgemeines (Wohl)befinden

Geneigte Leserschaft,

auch wenn ich meinen blog in den letzten Wochen nicht allzu sehr gepflegt hab, will ich doch versuchen euch einigermaßen auf dem Laufenden zu halten.

Im Moment ist grad wieder Vorlesungszeit und seit heute hören wir die Vorlesungen zum Thema „Cost-Benefit-Analysis“ und kaum zu glauben aber wahr, auch aus diesem - eigentlich ein rein finanzwirtschaftliches Thema - kann man wunderbar wieder eine Vorlesung zum Thema Indonesiens Wirtschaft, Kultur und Entwicklung machen, wie wir sie jetz ungefähr zum fünften Mal hören.

Jaaa, ich bin angenervt von der Uni, denn wir zahlen einen stolzen Batzen Geld (3600€ um genau zu sein) und bisher hab ich nicht den Eindruck, als wären alle Seminare ihr Geld wert, was ziemlich ärgerlich ist, nicht war?!

Unsere derzeitige Professorin kommt aus Österreich, lehrt allerdings schon seit mehreren Jahren an der Uni in Jakarta, Java. Sie vertritt die Meinung, dass wir doch die Gelegenheit nutzen sollten, dass sie die ganze Woche zu unserer Verfügung steht, und deshalb starten wir jeden Morgen um neun Uhr und beenden die Vorlesung erst, wenn es nichts mehr zu diskutieren/erzählen gibt, was meist so gegen fünf oder sechs Uhr sein wird. Darüberhinaus gehen unsere Blöcke nicht 90min, wie wir es von daheim gewohnt sind, sondern dauern 2,5Std, schließlich sind wir hier in Indonesien. Allerdings wird von uns „Europäischer Standard“ in der Leistungsbringung gefordert, die wiederum nach „Europäischem Standard“ benotet wird. Ach ja. Nach dem ersten 2,5Std Block haben wir dann heute auch 15min Pause bekommen, in denen wird dann aber schon die nächste Übung vorbereiten mussten, die anschließend von jeder Gruppe vorgetragen werden musste... hmmmmm. Unsere Mittagspause war dann auch ganze 30min lang, genug Zeit um aus der Tür zu stürzen, auf den Roller zu springen, aus dem Parkplatz zu balancieren und heim zu düsen um in 15min 2 Käsebrote, ne Tomate und ein Glas Orangensaft runterzustürzen und wieder in die Uni zurück zu hechten. Grrrrrrrrrrrrrrrr....

Wenn ich die Punkte nicht unbedingt bräuchte, würd ich sagen: ihr könnt mich mal, ich mach Urlaub auf den Gilis oder am Dream Beach auf Nusa Lembongan, denn das Wetter ist wirklich herrlich. Es hat seit einer Woche nicht geregnet, die Luftfeuchtigkeit ist auf ein erträgliches Level zurückgegangen, die Sonne strahlt und der Wind würde einen netten Nachmittag am Strand garantieren. Buuuuuuuhuuuuuuu.....

Was zum Teufel mach ich auf „Holiday Island“ wenn ich den ganzen Tag in einer furchtbar langweiligen Vorlesung sitze, das Internet nicht nutzen kann, weil Jan - der EOC Praktikant - der Meinung ist, dass wir so gezwungen wären, der Vorlesung zu folgen. Pah! Dann schreib ich meine emails halt im Outlook vor und tipp meinen blog in Word. Ich bin doch nicht doof! Und trotzdem find ichs super bescheuert, dass wir hier bevormundet werden als wären wir im Kindergarten... Sehr professionell.

Ok, mein Blutdruck schwebt grade schon wieder in schwindelerregenden Höhen, deshalb krieg ich mich jetz ganz schnell wieder ein (Frustrationslevel und so, gelle...) und schreib lieber über was anderes, schöneres.

Ich hab bisher noch nicht soviel über die Leute hier geschrieben, deshalb will ich das jetz nachholen. In meinem Haus wohnen Jan (der Praktikant), Jeroen (der Holländer), Birte (die Kuta-Maus) und Dominik (der Informatiker). Mein Lieblingsmitbewohner ist by far Dominik und zusammen mit ihm und Katharina verbring ich auch die meiste unserer kostenbaren freien Zeit. Dominiks Vater ist Balinese, dessen Geschwister und Anverwandte alle auf Bali leben. Heißt für uns, dass Dominik uns immer mit kostbaren Insiderwissen und anderen nützlichen Dingen (z.B. ner Kaffeemaschine) versorgen kann.

Aber nicht nur das. Wir verstehen uns richtig gut, weil wir so ziemlich die gleiche Einstellung zum und Erwartungen vom Studium, Leben, Arbeiten, etc. haben. Zusammen mit Katharina teilen wir auch noch die gleiche Unart an Humor, was erklärt, warum wir problemlos und gerne den ganzen Tag und alle Abende gemeinsam verbringen. Entweder in der Uni beim Arbeiten, oder am Strand, oder bei Starbucks, oder beim Abendessen, oder beim Shoppen in Kuta, oder beim Weggehen oder bei unserer Lieblingsbeschäftigung: dem Filmschauen und Schlafen am Balkon. Weil es nachts nur wenig abkühlt, ist es im Haus meistens ziemlich warm und seit neuestem auch schwül-feucht. Deshalb schlafen wir wann immer es geht (was bedeutet, wenn es nicht regnet) aufm Balkon, weil es da am Angenehmsten ist. Das endet meistens so, dass wir uns verquatschen, es unglaublich spät wird, und wir dann nur nach ein paar Mützchen voll Schlaf das Feld räumen müssen, weil es ab halb sieben morgens zu heiß draußen wird. J

Und dann gibt es da ja noch ein „heikles“ Thema, das viele, wenn nicht sogar die meisten von euch schon mitbekommen haben: Should I stay or should I go?

Mein Heimflug ist eigentlich für den 23. Dezember gebucht. Allerdings bleiben alle anderen EOC Studenten länger. Bis Januar oder noch länger. Auch Katharina und Dominik. Und jetz weiß ich nicht, ob ich nicht vielleicht meinen Aufenthalt hier verlängern sollte. Allerdings geht Katharina mit einer Freundin ab Anfang/Mitte Januar auf Reisen und Dominik’s Freundin kommt über Weihnachten und bleibt bis zum 9. Januar.

Soll ich jetzt bleiben und riskieren, das wir drei sowieso nicht die Zeit wie jetzt miteinander haben und es dann nicht wirklich Sinn macht hier zu sein, oder soll ich zu Weihnachten heim kommen und mich dann ärgern, weil ich nicht versucht hab, soviel Zeit wie möglich mit zwei lieben neuen Freunden zu verbringen, die ich in Deutschland nicht regelmäßig sehen kann, weil sie zuweit weg wohnen (Aachen, Flensburg). Auch würde ich so noch Zeit haben, mir Bali und Java noch ein bißchen genauer anzuschauen...

Das Thema ist offen zur Diskussion und ich würde mich sehr über eure Meinung und Ratschläge freuen!

Es grüßt euch herzlichst,

eure Verena

Montag, 29. Oktober 2007

Seminar ist vorbei - PARTY!!!

Endlich geschafft!!!


Nachdem wir eine Woche so gut wie nur in der Uni gewohnt haben (Vorlesungsbeginn: 8.30h, Ende: 15.00h, Teamarbeit bis 18.00h und danach noch Recherche für ein 10seitiges paper und eine Präsentation), konnten wir am Freitag endlich aufatmen. War auch echt Zeit, nachdem ich mit Dominik (mein Team) die letzten Tage immer weit bis Mitternacht gearbeitet habe.

Aber wie gesagt, jetz war Zeit für PARTY! Deshalb sind wir erstmal nach Seminyak in die Trattoria zum Essen. Ich weiß nicht, worans lag: entweder daran, dass unsere Gaumen nur noch das Indonesische Essen gewohnt sind, oder wirklich, weil das der beste Italiener ist, bei dem ich je das Vergnügen hatte, essen zu dürfen... Jedenfalls: es war der OBERWAHNSINN!!! Eine Geschmacksexplosion, die ihresgleichen sucht- Und die Meinung teilten alle. Es wurde geschlemmt und getrunken, was das Zeug hielt. Gabeln wanderten von einem zum anderen: "Probier mal das hier, das ist echt DAS Beste" - "nein, nein, versuch mal das, das is noch viiiiiiel besser!" Es war eine Freude ;-)
Anwesend waren alle Studenten, unser Professor des letzten Seminares (Hans van Kranenburg) nebst Gattin - beide aus Holland, wie der Name vermuten lässt, Uwe - der Schirmherr des EOC, Dewa - unser Fahrer/Hausmeister/Tausendsasser und Yuli - unsere Sekretärin. Quasi die ganze EOC Familie, war richtig schön.

Anschließend sind wir noch ins Obsesion, einen Salsa-Club, um den Stress der letzten Wochen von der Seele zu tanzen, und auch die Kalorien vom vorhergehenden Geschlemme :-)

Fazit: ein mehr als gelungener Abend, den Katharina, Dominik und ich dann noch auf unserem Balkon haben ausklingen lassen. Der Balkon ist auch seit den letzten 3 Tagen unsere Schlafstätte, weil es draußen angenehm kühl ist in der Nacht - ganz im Gegensatz zu unseren Zimmern... ;-)


mehr Bilder gibts hier

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Zeremonie an der Uni

Als wir heute morgen in die Uni kamen, staunten wir nicht schlecht, wie anders unser Kampus aussah. Sprichwörtlich über Nacht haben die Balinesen dort nämlich ein Tempelgelände aus dem Boden gestampft.
Anlass der Zeremonie war die Einweihung einer neuen Statue am Vorplatz des Hauptgebäudes (Foto wird nachgeliefert). Das heute auch Vollmond ist, ist wahrscheinlich auch kein Zufall, denn da halten die Balinesen am Liebsten Zeremonien.
Weil man bei dem "Lärm" der Zeremonie eh nicht arbeiten kann, haben wir mit unserem Dozenten für eine Stunde die Ereignisse verfolgt.

Bilder gibts hier

War wirklich schön, das Spektakel mit zu erleben und die Balinesen haben sich auch richtig gefreut, dass wir dazu gekommen sind. (Dementsprechend sind wir auch auf allen Fotos und Filmen, die sie selbst von der Zeremonie gemacht haben) :-)

Montag, 22. Oktober 2007

Zwischenruf

Hallo meine Lieben!

Wenns mal wieder länger dauert...

Einige werdens ja vielleicht schon wissen: bin am Ende unserer Reise ziemlich krank geworden und war deshalb für fast ne Woche außer Gefecht gesetzt. Als es mir wieder besser ging, war ich voll im Stress, meine zwei Hausarbeiten fertig zu bekommen (heute morgen war Abgabge) und heute hat schon wieder ein neues Seminar begonnen, das ziemlich arbeitsintensiv ist. Daher müsst ihr wohl noch eine Woche länger auf den Bericht unserer Reise warten, sorry. Aber Bilder sind in der Fotogalerie schon online, das hab ich hingekriegt ;-) Sind super geworden die Bilder. Die Landschaft war unglaublich, sowas hab ich vorher noch nie gesehen...

Ich hoffe, euch gehts allen gut!
Ich schick euch ein paar Sonnenstrahlen, aber nicht zu viele, denn die meisten brauchen wir selber, da die Regenzeit mittlerweile begonnen hat. :-)

Die liebsten Grüße,
Verena

Dienstag, 2. Oktober 2007

Sendepause

So, meine Lieben,

nicht wundern, die nächsten 2 Wochen werdet ihr von mir nichts zu hören und zu lesen bekommen. Wir starten morgen früh um sechs unsere Indonesien-Erkundungstour: Lombok, Gili Islands und Komodo. Und zwar mit unseren Rollern, Fähren, kleinen Bötchen und unseren Füßchen (auf den Gilis darf man keine motorisierten Fortbewegungsmittel nutzen).

Falls ihr es so lange nicht aushaltet ohne mit mir zu kommunizieren, dürf ihr mir gerne eine sms schreiben oder mich anrufen: +6285935194203 ;-)

Bis bald, machts gut, ich machs besser ;-)

Eure Verena

Montag, 1. Oktober 2007

Wie war das mit der Arbeit und dem Vergnügen?

Wie schon eher mal angedeutet, müssen wir hier auf Bali auch was arbeiten und nicht nur Urlaub machen!!! Weils sichs aber daheim (Hundegebell, quitschende Türen, laute Mitbewohner) und auch in der Uni (s**kalte Klimaanlage, kein Essen) so schlecht arbeiten lässt, entfliehen wir dem Lärm nach Kuta (ja, nach Kuta *g*) ins Le Bake Shop. Lecker europäisch-asiatisch und High-Speed Internet für lau...

Und das ganze sieht dann so aus:


Ist übrigens ne Ist-Aufnahme, da sitz ich im Moment grad wirklich und tipp den blog.
So, jetz gehts wieder an die Hausarbeit, denn dafür sind wir ja schließlich hier!

Samstag, 29. September 2007

Exkursion nach Nusa Penida und Nusa Lembongan

Nach vier Tagen Seminar und endlose Präsentationen, wurden wir heute für unsere harte Arbeit entlohnt: auf dem Plan stand eine Exkursion nach Nusa Penida zu einem Stromkraftwerk und in ein kleines Dorf und nach Nusa Lembongan, eine winzige Insel südöstlich von Bali, die zwar touristisch erschlossen ist aber dennoch einem Traumparadies gleicht.

Aber von vorne:

Um sechs Uhr früh stand der Bus vor der Tür, der uns nach Padangbai bringen sollte, damit wir von dort mit dem Boot zur Nusa Penida übersetzen können. In Padangbai angekommen (fast eine Stunde zu früh, weil unser Busfahrer nebenberuflich Rennfahrer zu sein scheint...), sind wir erst mal in eins der zahlreichen Cafés zum Frühstücken (lecker Kaffee und Früchte!) und dann vorbei an den 1000 Sonnenbrillen-, Sarong-, und Eisverkäufern und an den Strand, wo unser Boot dann auf uns wartete.



Reingehüpft und losgefahren... Joah, meinem Magen gings soweit nicht so gut, bin ja da ein bißchen anfällig fürs Boots-Geschaukel... Aber gut, lang hats nicht gedauert (40min) und wir waren da.

(Kathi S., Kathi F., Kathi D. und ich)





Auf der Nusa Penida angekommen, wurden wir gleich von mehreren kleinen Busen abgeholt, die uns zu einem Stromkraftwerk bringen sollten. Dieses Kraftwerk wird von PLN betrieben, die Firma, die diese Exkursion finanziert hat. Dort wurde uns viel über das Kraftwerk selber, über die Stromversorung Balis und über die Stromversorgung der Nusa Penida im Speziellen erzählt. Sehr interessant und auch erschreckend: das Kraftwerk verfügt nur über eine 17%ige Rentabilität, was bedeutet, dass sie nur 17% mehr Energie gewinnen, als sie reinstecken.
Auf der Insel gibts es nur etwa 9000 Einwohner und davon haben sechs Dörfer gar keinen Strom, nämlich die, die sich auf der anderen Seite der Insel befinden.



Nach der Besichtigung der Anlagen gings wieder in die Buse und wir sind weiter hügelaufwärts in die Dörfer. Und hügelaufwärts heißt dann schon mal 40% Anstieg. Das ging dann auch nur mit Arme in den Eisengestängen der Buse verhaken, denn sonst wären wir hinten aus den offenen Busen rausgepurzelt... Die Fahrt dauerte 40min und war (nicht zu letzt Dank der Auspuffgase) wesentlicher Übel erregender als die Bootsfahrt ;-)
Einmal wurde auch kurz angehalten, um die Szenerie schön in digitalen Bildern einzufangen, oder - und das halt ich am Wahrscheinlichsten - damit die Motoren ein wenig abkühlen können...

Das Ziel unserer Schaukeltour war ein kleines, abgelegenes Dorf in den Bergen, in dem wir die "richtigen" Balinesen kennen lernen sollten. Im Klartext: dort, wo noch nie jemand einen Europäer zu Gesicht bekommen hat. Was wir da zu suchen hatten? Tja, diese Frage hab ich mir auch mehr als einmal gestellt... Die Aufgabenstellung war folgende: Wir sollten mit Hilfe was wir bisher gelernt hatten - balinesische Kultur und Brauchtümer, Verhaltenskodex, Bahasa Indonesia, etc. - herausfinden, womit die Leute ihren Lebensunterhalt verdienen und wie sie so leben.

Joah, klingt einfach is aber nicht so ;-) Denn unsere Sprachkenntnisse beschränken sich leider noch auf die Fähigkeit Essen zu bestellen und den Preis für ein Strandtuch runter zu handeln ;-)


Als wir in dem Dorf ankamen, war gerade die Schule zu Ende und bevor wir uns versahen, waren wir auch schon von einer Scharr Kindern umringt, die uns mit großen Augen anstarrten (mich im besonderen: hab die blaseste Haut...) . Hmm, war schon komisch: wer waren jetz genau die Affen im Zoo, die beglotzt wurden? Die Leute in dem Dorf von uns, oder wir von den Einwohnern? Man weiß es nicht, und das war auch wirklich gut so, denn so konnten sie gleich mal beide Seiten ein bißchen entspannen.




Wir wurden dann auch gleich vom Chief des Dorfes zur Gesprächsrunde auf seinen Hof eingeladen, und dort hat er uns erst mal von der (wirtschaftlichen und sozialen) Lage des Dorfes erzählt. Wie zu erwarten herrscht Wasser-, Elektrizitäts-, und Geldmangel. Allerdings wurde ich bei seinen Ausführungen bald stutzig, denn er meinte, dass er nicht alle seiner vier Kinder zur Schule schicken könne, denn die Grundschule koste 50.000Rupiah und die weiterführende Schule koste 600.000Rupiah im Monat und das könne er sich nicht leisten. Als Dorfoberhaupt? Und mit Fernseher im Wohnzimmer? Und wie kommts, dass eine riesige Kinderschar in Schuluniform um uns rum tollte??? Alsoooo, ich weiß ja nicht so recht...
Dieser Eindruck hat sich dann auch verstärkt, als er davon sprach, dass die Regierung hier nichts tun würde und dass wir ja vielleicht was tun könnten, denn selber können sich sich nicht helfen. Hm.

Später haben wir uns dann in 3 Gruppen aufgeteilt und haben jeweils eine Familie im Dorf besucht (jede Gruppe wurde von einem Muttersprachler begleitet: Dewa, Yuli (arbeiten beide für den EOC) oder einem Mitarbeiter der PLN). Dort sollten wir nochmal über ähnliche Themen reden, um die individuellen "Nöte" der Leute rauszufinden.
Wir kamen zu einer Familie mit vier Kindern, alle im Grundschulalter oder jünger. Der Vater hat sich mit uns (bzw. mit unserem Übersetzer) unterhalten und wir haben schnell rausgefunden, dass der "Bürgermeister" nicht so ganz die Wahrheit erzähl hat: Die Grundschule ist kostenlos, die weiterführende Schule kostet 50.000Rupiah im Monat. Die Familie hat Land, Hühner und Tabak. Was allerdings stimmt ist, dass die Wasserzufuhr schlecht ist und die meisten Leute keinen Strom haben. Dennoch gehen die meisten Kinder zur Schule und wenn sie fertig sind gehen sie nach Denpasar oder Jakarta an die Uni, wenn sie gut genug sind und es sich die Eltern leisten können. Das Problem hier ist, dass die jungen Leute nicht mehr zurück ins Dorf kommen, sondern in den großen Städten bleiben und dort arbeiten. So können sie zwar die Familie unterstützen, aber die Dörfer sterben aus, und nur die ganz Armen bleiben zurück...


Nachdem wir den Kindern noch allerlei Süßes geschenkt haben gings für unser wieder zurück ins Tal und an die Küste und wir setzten nach Nusa Lembongan über, wo wir in den kleinen Restaurants zu Mittag essen und über unsere Eindrücke diskutieren konnten.

Zu guter Letzt hieß es noch einmal Schiffchen fahren zurück nach Bali (Mando Diao hören und die Arme über Board baumeln lassen, um die Wellen zu berühren sind ein gutes Heilmittel gegen Seekrankheit und macht super Stimmung!!!).

Ein paar Eindrücke:
Religion ist hier überall: ein sitzender Buddha in dem Café, in dem wir gefrühstückt haben

Die Dorfschule

Berg- und Talfahrt

Muschelsuche am Traumstrand: Marcus, Kathi F. und Malte

Der Strand auf Nusa Penida, von Touristen völlig unberührt

Mittagessen auf Nusa Lembongan

Zurück auf Bali - Aussteigen von der Kuda Putih (Weißes Pferd)


mehr Bilder gibts hier

Donnerstag, 27. September 2007

Gruppenfotos!!

Leider müssen wir uns heute von zwei unserer Mitstreiter veranschieden: Markus und Colin aus Wildau bei Berlin müssen wieder zurück nach Deutschland, weil ihnen das Semester hier nicht angerechnet wird... Schade! Sind zwei wirklich lustige Zeitgenossen.

Hier unsere "Klassenfotos" mit den beiden:


Montag, 24. September 2007

Was bisher geschah...

Hallo verehrte Freunde, Bekannte und Verwandte (In unbestimmter Reihenfolge!)

Keine Panik, ich bin nicht nachlässig geworden mit schreiben, es is nur ein bisschen stressig, wenn man unter der Woche ewig in der Uni sitzt...

Was letzte Woche geschah:

Am Montag haben wir uns erstmal vom stressigen Wochenende erholt, und zwar schlafenderweise im Bettchen. Abends haben wir dann auf einem unserer zwei wunderschönen Balkons (Foto wird nachgereicht) Film geschaut und zwar: Breaking and Entering. Jude Law at his best!!!!!

Am Dienstag war ich mit Kathi S. am Strand, wo wir Freundschaft mit dem wohl süßesten Wesen auf Bali geschlossen haben:

Der Kleine war soooo süß und total verspielt, am liebsten hätte ich ihn sofort mit heim genommen! Ihn, oder seinen Bruder, der dann auch gleich vorbei gekommen ist. War richtig schön mit ihnen am Strand zu tollen, nachdem wir vorher fast im knietiefen Wasser untergegangen wären (perfekte Wellen zum Surfen, viel zu anstrengend zum Baden).

Zurück vom Strand hab ich mich an dem Tag gleich zum zweiten Mal verliebt: diesmal in das Auto unserer Nachbarn, ein VW Bulli!!!!! Oh menno, so einen Bus will ich schon ewig, und die Farbe is auch suuuuper!

Steht mir, oder???

Naja, die Woche lief dann nicht mehr wirklich viel, wir waren eingespannt mit der Arbeit für die Uni - also nichts außer: Strand, Massage, Starbucks Film gucken und so weiter, im wohldosiertem Mase als Belohnung für die getane Arbeit ;-) Tja, so läuft das hier ;-)

Aber fürs Wochenede war Partyprogramm angesagt: am Freitag hatten wir die erste Studentenparty in unserem Haus, mit allem drum und dran: zwei Kühlschränke voller Bier, Catering (Sate-Spiße, etc.), Fackeln und ein Lagerfeuer im Garten und eine Gitarre zum gemeinschaftlichen Liedchen trällern. Schöööööööööön!

Mehr Bilder von der Feier gibts hier

Am Samstag haben wir uns dann abends nach Seminyak gewagt (nach morgentlichem Großputz mit Unterstützung der Putzfrau und Standbesuch am Nachmittag). Ein nicht risikoloses Unterfangen, nachdem Kuta so ein totaler Reinfall war.
Aber zum Glück bin ich jetzt mit dem Nachtleben auf Bali wieder versöhnt! Seminyak war voll schön. Wir sind erst ein bißchen durch die Bars getingelt (richtig gute live Musik) und schließlich in einem Salsa-Club gelandet:

Mehr Bilder gibts hier

Darf ich vorstellen: Jeron (mein holländischer Mitbewohner), ich, Kathi D. (meine Nachbarin), Steffi (ausm großen Mädchenhaus) und Dominik (mein Mitbewohner aus Aachen).

Gut gelaunt, ein bißchen beschwipst und die Füße nass vom nächtlichen Spazieren im Meer haben wir uns dann gegen halb fünf wieder Richtung Heimat aufgemacht. Ein rundum gelungener Abend!

Am Sonntag war dann erstmal wieder Studium angesagt, da jeder morgen eine 20min Präsentation halten muss (schnauf!). Und wie immer wurden wir für unsere Mühen entlohnt, denn am Abend waren wir nach Kuta zu Joe's Place eingeladen, eine Bar die einem Balinesen gehört, der sich mit unseren Surfer-Girls angefreundet hatte. Joe hat für uns Unmengen an balinesischen Leckerbissen aufgekocht, für die wir nicht mal bezahlen mussten. Lediglich für Getränke mussten wir selbst aufkommen.
Für die Stimmung hat (zum 3. Mal dieses Wochenende) gute live Musik gesorgt, alles mögliche von U2 bis Beethoven, und immer von einer Gitarre, einer Geige und einer Trommel begleitet:

Das ganz rechts ist Joe, der Besitzer des Ladens.


Ja, das war meine Woche, die nächste wird auch wieder anstrengend, weil wieder Vorlesung...
Aber danach: 3 Wochen frei, jippieh!!!!

Bis zum nächsten Mal,
eure Verena

P.S.: Würd mich sehr über zahlreiche Kommentare freuen, einfach hier am Ende des Eintrags, auf den link "Kommentare" klicken....

Sonntag, 16. September 2007

Tanah Lot und Taman Ayun

Nachdem wir am Samstag die Seele am Strand und danach in einem Fischrestaurant haben baumeln lassen, wird es heute Zeit für ein bißchen Kultur: deshalb, rauf auf den Roller und ab ins 40km entfernte Tanah Lot, dem Touristenspot schlecht hin. Da wir aber alles clevere Mädls sind, machen wir uns schon recht früh auf den Weg, um der Reisebuswelle schön aus dem Weg zu gehen.

Pura Tanah Lot - auf deutsch auch "Meerestempel" genannt - ist ein Hindu-Tempel an der Küste im Südwesten. Wörtlich übersetzt bedeutet Tanah Lot "Land inmitten des Meeres". Der Tempel liegt auf einer Felsspitze im Meer dicht am Ufer. Auf dem Fußweg ist Tanah Lot - ohne dabei nass zu werden - nur bei Ebbe zu erreichen. Vom Strand aus erreicht man den Tempel nach einem 50 Meter langen Gang über rundgewaschene Steine und feinen dunklen Sand, um zur Felseninsel zu gelangen. Dort angekommen folgt ein kurzer Aufstieg Richtung Tempel, wo ein Gatter den Eintritt zum eigentlichen Tempel verwehrt. Im inneren Hof (jeroan), dessen Zugang den Gläubigen vorbehalten ist, reihen sich die mehrstöckigen, pagodenähnlichen Schreine (merus) auf, die den Götterberg Meru repräsentieren. Im Falle von Tanah Lot ragen fünf merus in den Himmel. Der Zugang ist auch bei Flut möglich, wenn Tanah Lot seinen eigentlichen Inselcharakter erlangt, weil es dann komplett vom Wasser umspült ist.

Und weil für gewöhnlich so viele Touristen dort unterwegs sind, gibt es natürlich auch Unmengen an Warungs und Marktständen und so konnte ich Postkarten, nen Hut, eine Tasche und einen wunderhübschen Schlüsselanhänger erstehen (nicht ohne kräftig zu verhandeln, Ehrensache!). Frisch gestärkt (hmmm, lecker frischgepresster Papayasaft und Mie Goreng) gehts weiter nach Mengwi zu einer anderen Tempelanlage:

Taman Ayun ist ein Tempelkomplex in Mengwi im Bezirk Badung. Der Tempel gilt als einer der Schönsten der Insel. Übersetzt bedeutet der vollständige Name Pura Taman Ayun "Tempel des schwimmenden Gartens". Erbaut wurde der Tempel im Jahr 1634 auf einer Flussinsel vom Prinzregenten I Gusti Agung Anon Putra-Raja von Mengwi. 1937 wurde er renoviert. Eingerahmt ist die Anlage von zahlreichen blüten- und früchtetragenden Bäumen und einem Wassergraben.
Taman Ayun ist der Reichstempel der Raja von Mengwi und spiegelt den hinduistischen Kosmos wider.

Auf dem Weg nach Hause hat dann leider mein Roller angefangen fürchterliche Geräusche von sich zu geben und ich hab die letzten 20km damit verbracht, Stoßgebete zum Himmel zu senden, damit ich heile bis Jimbaran komme. Die wurden zum Glück erhört und am Tag darauf hab ich auch gleich einen neuen bekommen, diesmal in hellblau, der is noch viel schöner als der alte ;-)


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Samstag, 15. September 2007

Nusa Dua - Klappe die Zweite

Nachdem ich heute erstmal ausgiebig geschlafen hab, um mich von den Strapazen der letzten Nacht zu erholen, gehts erst gleich nochmal nach Nusa Dua, denn die Ruhe dort, ist genau das, was ich (und Kathi, Kathi, Kathi, Steffi und Steve) jetzt brauchen. Nachdem wir ein bißchen gebadet haben (ist bei Ebbe leider nur bedingt und nicht sehr ausgiebig möglich) machen wir uns auf den Rest der Gegend zu erkunden. Ein Stück weiter südlich ist ein schöner Blumengarten mit vielen Statuen und einem kleinen Tempel: Idyllisch!

Von dort führt ein Weg zum "Ocean Blow". Da keiner was mit dem Begriff anzufangen weiß, begeben wir uns auf Erkundungstour.

Wooooooooow! Eine Klippenküste an der die Wellen meterhoch hochschlagen und man kann es aus nächster Nähe miterleben, denn es führt ein Steg bis an den Rand der Klippen. Fantastisch und schauderhaft zugleich. Ein echtes Spektakel und das im Sonnenuntergang!


























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Freitag, 14. September 2007

Kuta - die Partyhölle

Ach du große Güte!!! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll! Der Tag hatte so gut begonnen, unsere Indonesisch-Prüfung ist gut gelaufen, wir haben uns in Nusa Dua super relaxt und nen Starbucks-Kaffee hab ich auch bekommen... Quasi die besten Voraussetzungen für einen super Abend. Denkste!

Kathi und Tanja haben mich ja schon vorgewarnt, dass Kuta nur so von Großraumdiskos wimmelt, aber ich dachte, London und meine neue Vorliebe fürs Freudenhaus in Deggendorf waren eine gute Schule, also rein ins aufregende Nachtleben Balis.

Es ist Lauras Geburtstag und nach einem ausgiebigen WarmUp im großen Mädlshaus gehts in vier Taxen nach Kuta. Und was erwartet uns da: Lärm, Dreck und betrunkene Touristen. Erster Stop: Bounty. Nach dem bekannten (Piraten?)schiff. Geht gar nicht. House, Techno, Tanzkäfige, Schaumparty und Billig-Liter-Cocktails. Oh und: betrunkene Touristen, die dir zur Begrüßung erstmal an den Hintern gehen, genau mein Fall! Gleich mal klar gemacht, dass ich hier auf gar keinen Fall bleibe und zum Glück geht es mehreren so und wir ziehen um ins Mbargo. Auch eine Disko, aber sauber und weniger Menschen. Auch die Musik scheint auf den ersten "Blick" ganz ok zu sein: R&B, geht immerhin zum Tanzen.

ABER: hier wie im Bounty (und in allen anderen Clubs an der Haupt-Partymeile Kutas) gilt: freier Eintritt für Touristen und 5.000Rupiah für Einheimische (Monatsgehalt: 250.000Rupiah im Durchschnitt). Wo gibts denn sowas? Also echt! Und drinnen, überraschts mich echt, ein kleiner Caipi für umgerechnet €5,50. Hallo??? Welcher Balinese sollte sich das denn bitte leisten können?
Dementsprechend waren auch nur Touris da, die sich betrunken zur Wumm-Wumm-Musik schunkeln und alle möglichen Mädls anlabbern, angrabbschen, ansabbern und ein Nein nicht in ihrem Wortschatz einordnen können...
Weils hier also auch nicht so dolle is, suchen wir nach einer Bar, in der die Musik UND die Leute UND die Preise stimmen.

Fehlanzeige, was wir dafür bekommen: auch auf der Straße übelst Laute Musik (denn alle Diskos sind nach außen hin offen), hunderte von Taxifahrer die uns ihre Dienste aufzwingen wollen (und ich meine wirklich aufzwingen: nachrufen, am Ärmel zupfen, am Arm ziehen,...), Straßenverkäufer (genauso lästig), Drogendealer (weniger auffällig, zwecks Todesstrafe auf Drogenhandel) und am aller aller schlimmsten: bettelnde Mütter mit ihren Kindern. Und das hat mir echt den Rest gegeben. Junge Mütter mit ihren Neugeborenen Babies auf den Armen und ihre kleinen Kinder (2-5 Jahre) die die GANZE Nacht (und das mein ich wirklich so) mit aufgehaltener Hand rumlaufen und den Touristen versuchen Geld abzuluchsen: sie fragen dich erst, ob du ihnen was gibst (das verneinst du schweren Herzens, denn gibst du einem Kind was, dann stehen sofort 100 andere vor dir, die das sehen und auch was abhaben wollen), dann laufen sie dir nach (und zwar richtig weit, wenns sein muss bis zum nächsten Club), sie berühren dich am Arm (noch schlimmer, die kleinen Finger und die zarte Haut zerbrechen einem echt das Herz) und am heftigsten: ein kleiner Junge greift mir unterm Gehen in meine rechte Jeanstasche vorne, weil er dachte, da sei mein Geld drin, ist dann aber nur meine Hausschlüssel (das Geld ist links) und ich merks dann zum Glück und er ist augenblicklich verschwunden. Ich kann einfach nicht fassen, dass die Mütter ihre kleinen Kinder nachts auf die Straße zum Betteln schicken, bzw. dass die Stadt einfach so tatenlos dabei zusieht. Unglaublich!

Ich habe auf jeden Fall genug von dieser Stadt, ich will nur noch weg! Zum Glück finden sich genug Leute, die das auch so sehen und wir nehmen uns ein Taxi nach Hause.
Dann, gleich nach 2 Minuten Fahrt ein riesen Knall: vor meinem inneren Auge seh ich einen Schuss, einen geplatzten Reifen und schließlich realisiere ich: das war was Metallisches. Unser Fahrer fängt auch schon an zu zetern und macht bei nächster Gelegenheit einen U-Turn: parallel zu uns ist ein Unfall: zwei Roller sind zusammen gestoßen. Der Fahrer des einen Rollers lag nicht bei seinem Gefährt, allerdings bietet sich uns beim zweiten Roller ein grauenvoller Anblick: auf dem Roller waren drei Leute gesessen und lagen reglos und verdreht auf der Straße. Grauenvoll! Wir fragen unseren Fahrer warum er nicht anhält, und er meint nur so, das gehe ihn und uns nichts an und fährt weiter. Auch Passanten gehen nur zögerlich auf die Unfallstelle zu. Unfassbar, in Deutschland würden sofort alle versuchen zu helfen.
Im Wagen herrscht betretene Stimmung.

Drei Tage später sollten wir erfahren, dass sich am Tag davor ein ähnlicher Unfall ereignet hat: auch nachts in Kuta ist eine deutsche Studentin des Dortmunder Kampus in Denpasar frontal mit einem Auto zusammen gestossen und später im Krankenhaus an einer Lungenembolie gestorben...
Man darf den Verkehr hier auf Bali wirklich nicht unterschätzen. Aber zum Glück ist sich das auch jeder von uns bewusst, und alle fahren vernünftig und wir geben gegenseitig auf uns Acht. Ich würde auch niemals in der Nacht nach Kuta fahren, denn es gibt einfach zuviele betrunkene Idioten, die trotzdem aufs Mofa steigen... Da nehmen wir immer brav ein Taxi, das für jeden weniger als eine Euro kostet ;-) Also, keine Sorgen, ich pass auf mich auf (gell Mama!!!)

Nusa Dua - oder das Zentrum der westlichen Welt auf Bali

Also gut, eine Woche hab ich ausgehalten, aber jetz BRAUCH ich einfach einen guten Kaffee sonst könnt ihr mich wegschmeissen. Also, rauf auf den Roller (Badesachen sind natürlich auch mit im Gepäck!) und gen Südosten nach Dusa Dua, das Kommerz-paradies für alle gut situierten Touristen.


In der Bali Collection (Shopping Mall) gibt es alles was das Konsumherz begehrt. Mir alles wurscht, Hauptsache ich bekommen einen Kaffee und zwar von STARBUCKS, yippieh!!!
Ich weiß, das klingt echt blöd, aber ich hab mich scheinbar echt voll an das Zeug gewöhnt während ich in London war und hier so ganz ohne Kaffee (denn den balinesischen kann man nicht trinken und der deutsche/europäische is echt teuer...) geht gar nicht, also ungehemmt der Sucht frönen...



Frisch gestärkt gehts weiter durch den künstlich - und extra für die Touristen angelegten Park - nach Nusa Dua Pantai (pantai ist Indonesisch für Strand) und: RELAXEN. Denn, und das ist das beste an diesem Strand: er ist völlig frei von Touristen! Und warum? Weil die ganzen Luxushotels hier ihre eigenen Strandabschnitte haben und sich die Touristen, die in anderen Orten wohnen sich nicht hierher verirren. Suuuuper, einfach perfekt!!




In Nusa Dua gibt es auch einen kleinen Tempel auf einer kleinen Halbinsel, die man vom Strand aus erreichen kann. Der Tempel hat einen Opferstuhl an dessen Lehnen sie 5 Zeichen befinden, die die 5 Religionen zeigen, die Bali am meisten beeinflusst haben: Hinduismus, Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus. (Purer Zufall, dass das die fünf Weltreligionen sind?? *g*)

Am Eingang des Tempels befindet sich ein Schild, dass besagt, dass menstruierenden Frauen der Eintritt strengstens verboten ist. Mir drängt sich die Frage auf, wie si das wohl überprüfen wollen????

Mittwoch, 12. September 2007

Balinesisch Grillen bei Uwe

Heute sind wir alle bei unserem Professor und Leiter des Programms auf Bali zum Grillen eingeladen: Uwe lebt ganz in der Nähe von uns in einer suuuuuper schönen Villa mit Fernblick aufs Meer und Gärtner, Hausmädchen und Köchin. Beneidenswert! Den Grill hat Dewa übernommen, unser Fahrer und Hausmeister. Für die Organisation war Yuli, unsere Sekretärin und gute Seele verantwortlich. Uwe und Rüdiger (unser Indonesisch-Lehrer) nutzen die Gelegenheit um uns alle ein bißchen besser kennen zu lernen. Keine leichte Aufgabe, bei 21 Leuten. Mich haben sie gleich als Verena aus Bayern entlarvt, weil sie ja schon von Kathi und Tanja auf mich vorbereitet wurden ;-)
Zum Essen hab es lecker Hühnchen und Schwein, Salate, Bratkartoffeln und als Krönung zum Schluss: Banana-Pancakes mit Schoko und Vanille Eis und Wassermelonen. Hmmmmmmm!!!

Impressionen:




Rüdiger Krechel,
seines Zeichens Sprachlehrer und Kulturkenner; lebt seit über zehn Jahren auf Bali. Er ist schwul und das ist gut so, darf auch jeder wissen ;-)
Er hat zusammen mit einem Kollegen ein Urlaubsresort in Nordbali, da schauen wir doch gleich mal vorbei :-)






Colin aus Berlin, Matze aus München, Jan aus Ulm, Yuli aus Bali und Markus aus Brandenburg.

Colin und Markus machen grade ihren Master in Wildenau (bei Berlin) und müssen uns nächste Woche leider schon wieder verlassen, weil sie das Programm hier doch nicht für ihr Studium angerechnet bekommen, weil es auf Bachelor-Absolventen zugeschnitten ist. Schade!

Jan war im letzten WS schon als Student hier in Bali und macht jetzt sein Praxissemester hier als Betreuer und Organisator für die neuen Studenten.





von vorne links nach hinten rechts:

Yvonne, klügster Kopf der Flensburger Runde, Kathi D. aus Berlin, Ryana - Freundin von Yvonne, nur auf Besuch hier, Kathi S. ausm "Osten" (liebevoll gemeint, gelle!!), Steffi, die Forschernatur und Birte, BWL-Studentin aus Hamburg (rechts von ihr ne Freundin, auch auf Besuch).

Ryana, Yvonne und Birte führen im Moment das Partyvolk an und sind fast jeden Abend in Kuta im Mbargo oder im Bounty anzufinden (verlgeichbar mit Funpark in Regensburg...)








Hier nochmal Steffi zusammen mit der dritten Kathi, die Freundin von Hannes.

Mit den drei Kathis versteh ich mich am allerbesten und unternehm das meiste mit ihnen, obwohl alle wirklich nett sind.

Wenn ichs beschreiben soll, würde ich sagen, die Gruppe ist so gemischt, wie unser Jahrgang in International Management in Deggendorf...


In dieser Runde:

Eine der Kathis, ich, Yuli (mindestens so Foto-wütig wie die Japaner, aber das mehr als charmant *g*), Jan und Uwe (der erste Prof den ich dutze... komisches Gefühl...)




Und zu guter letzt: ein Gruppenfoto


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Dienstag, 11. September 2007

Pura Luhur Ulu Watu

Es ist Dienstag, 11. September, 16.40h:

Geschafft von einem anstrengenden zweiten Tag Sprachkurs beschließt ein kleines Grüppchen (Kathi, Kathi, Steve, Hannes, Ivonne, Steffi, Rayana und Timo) in den Südwesten zu fahren, um in einem sehr alten Tempel den Feuertanz mit zu erleben (später mehr). Für mich wird es die erste „lange“ Rollerfahrt (25km) obwohl ich erst seit Samstag meinen kleinen Scheisser hab, der an jeder Ampel und jeder Kreuzung ausgeht. Ich bin dementstrechend nervös, erinnere aber nochmal alle, sich ne lange Hose und geschlossene Schuhe anzuziehen, denn die Balinesen sind mit ihren Tempeln und der Kleiderordnung (zu Recht) sehr pingelig. Dort angekommen merken wir schnell, dass unsere gesitte Kleidung völlig unnötig ist, da sich hier ausschließlich Touristen in ausschließlich beschmackloser Kleidung tummeln. Naja gut, wenigstens wir wissen, was sich gehört...

Der Tempel: Pura Luhur Ulu Watu

Der fast 1000 Jahre alte Felsentempel, der im 16. Jh. umgebaut und seither einige Male renoviert wurde, liegt an der Südwestspitze der Halbinsel 100 m über dem Meer, etwa 20 km von Jimbaran und Nusa Dua entfernt.

Das Tempelgelände darf nicht mehr betreten werden, aber ein schöner Weg führt auf der Klippe entlang.

Von hier aus hat man einen ausgezeichneten Blick und kann den Sonnenuntergang beobachten.

Der Tempel ist einer der sechs Haupttempel Balis, geweiht ist er der Göttin Dewi Danu, der Herrscherin über Meer und Seen, und bewohnt wird er von einer Affenfamilie. (Die echt frech sind, und sich alles schnappen, was nicht niet-und-nagel-fest ist; wenn man das Pech hat und sie einem etwas stibitzen, kann man es nur mit frischem Obst wieder bekommen).

Der Kecak ist eine balinesische Tanzform, bei der üblicherweise 50-100 männliche, mit einem schwarz-weiß-karierten Lendenschurz bekleidete Tänzer zum Einsatz kommen.

Diese bilden sitzend oder stehend einen Kreis. Mit wechselndem Tempo und Lautstärke rufen sie "Kecak Kecak Cak-a-Cak" während sie mit Armen und Händen beschwörende Bewegungen ausführen. Später treten noch andere Figuren in den Kreis der Tänzer.

Diese führen, untermalt vom Gesang des Sängers, das Epos auf. Wegen der affenartigen Laute und Bewegungen der Tänzer wird der Kecak oft auch als "Affentanz" bezeichnet.

In der heutigen Form existiert der Kecak erst seit ca. 1930. Die Idee zum Kecak stammt ursprünglich vom deutschen Maler Walter Spiess. Heute ist der Kecak eine beliebte Touristenattraktion.

Während des Kecaks können wir den schönen Sonnenuntergang an der Steilküste bestaunen. Nach dem einstündigen Spektakel, das sehr beeindruckend war, müssen wir uns nur noch einen Pfad durch die Masse an Japanern schlagen, die sich noch mit sämtlichen Darstellern einzeln fotografieren lassen (Touris, menno!!) und mit unseren Rollern heimtuckern. Weil uns unterwegs doch schon heftig der Magen knurrt halten wir an einem Warung („Warung Garlic“) und bestellen (auf Indonesisch!!) unser Essen. Der Kellner ist sehr nett und schwer begeistert, dass wir ein bißchen in seiner Landessprache mit ihm plaudern können...

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Montag, 10. September 2007

Tag am Strand

Bau mir ne Villa am Strand... ja, das wär schon was...
Ich würd auch hierher auswandern, wenn ich den Sonnenuntergang so sehe.

Wir waren heute den zweiten Tag am Strand in Jimbaran. Fluchs noch eine Ananas oder Mango (kunstvoll hergeschnitten) gekauft und was zu knabbern und schon kann man sich fantastisch entspannen, die letzten Sonnenstrahlen tanken (ab vier, halb fünf hält man es hier erst aus) und ein bißchen Wellenhüpfen betreiben. Schööööööööööööön!




Oder den Balinesen beim Fußball spielen zuschauen (irgendwo müsste auch noch Hannes mitbolzen...)


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