Donnerstag, 26. April 2007
Verkehrschaos in London
Naja, so ein Alptraum wars nun auch wieder nicht, dann sind wir halt nach Victoria gefahren und nicht nach Waterloo East, wie sonst. Und da die Victoria eh schon aus allen Nähten platzt, wenn ein ganz normaler Arbeitstag ist, ging erst mal gar nichts mehr vorwärts, als ich da ankam. Laute Sirenen verkündeten, dass die U-Bahn überlastet ist, und dass erst mal keiner die Treppen runter darf... (Rolltreppen gibts ja an der Victoria auch nicht, schließlich is die Station schon geschätzte 426 Jahre alt *g*). Gut für mich, dass ich nicht auf die U-Bahn angewiesen war! Ich bin also raus auf den Busvorplatz und hab Ausschau nach dem Bus 507 gehalten. Und wie konnte es auch anders sein? Einfach den Menschenmassen nach! Denn scheinbar wollte jeder in den gleichen Bus wie ich! Na gut, also reingequetscht in den Dopplebus (kein Doppeldecker, eine der ersten Buslinien, die die neuen Busse hat)! War die letzte die sich noch in den mittleren (!) Eingang quetschen konnte. Kurz darauf kam dann auch schon eine Durchsage vom Busfahrer (die können sprechen?!?): "Can the people in the last door please get their bums into the bus and clear the doors!" Allgemeines Gelächter... Und summa summarum haben mich die inconveniences auch nur 20min mehr gekostet und der Spaß wars auf alle Fälle wert! ;-) Aber da bin ich wohl eine der wenigen mit der Ansicht... London, ts!
Dienstag, 17. April 2007
Really bitter break ups!
Dienstag, 3. April 2007
Besuch von Sigi und Sonja (28.3. - 3.4.)
KAISER CHIEFS!!! Jawohl, spontan am Donnerstag Abend beschlossen, haben sich Sigi und Sonja am Freitag Mittag an der Kasse der Royal Albert Hall erkundigt, ob es noch Karten gibt, und zum Preis von 38 Pfund konnten wir dann am Abend von super Plätzen aus das Konzert genießen. Als ich das am Freitag in der Arbeit erzählt hatte, waren auch alle gleich ganz neidisch, weil die Kaiser Chiefs hier ne ganz große Nummer sind, die kennt jeder hier. Und das Konzert war auch der Oberhammer! Ihr neues Album „Yours truly, angry mob“ is auch definitiv ein würdiger Nachfolger des ersten Albums. Mein Favorite: „ I want to retire“.
Am Samstag haben wir uns dann nach einem gemütlichen Frühstück nach Greenwich aufgemacht. Ein wirklich wunderschöner Stadtteil Londons und von Touristen nicht so überlaufen, da es ein bißchen Abseits der Innenstadt ist. Als erstes sind wir an die Docklands südlich der Themse gefahren, denn von da hat man einen tollen Blick auf Greenwich, im besonderen auf das Royal Naval College (siehe Bilder). Anschließend sind wir durch den einzigen Fußgängertunnel Londons gelaufen, der unterhalb der Themse durchgeht. Und ich muss zugeben, ich fands sehr unheimlich, denn man fühlt sich irgendwie schwerer da unten, man konnte fasst die Wassermassen spüren, die über einen hinweg flossen. Ich war dann auch ganz froh, als wir auf der anderen Seite in Greenwich wieder heil rauskamen.
Zuerst sind wir dann durch das alte Royal Naval College gestreift, dass heute zu einem Teil ein Museum ist, zum anderen das Trinity College of Music and Arts und zum dritten Teil die University of Greenwich. Wirklich schöne, herrschaftliche Gebäude, da würd ich auch gern studieren. Von der Painting Hall über die Kapelle des Colleges sieht alles fantastisch und edel aus, und ich hab die Kapelle auch gleich als Stätte meiner Hochzeit (Termin wird noch bekannt gegeben) auserkoren! Wunderschön! Bild gibt’s leider keins, seht ihr ja dann an meiner Hochzet ;-) nicht, dass mir noch jemand die Idee klaut...
Anschließend haben wir dann den Berg des Greenwich Parks erklommen, um in das Royal Observatory zu gelangen, dass den berühmten Nullmeridian und den Ursprung der Greenwich Mean Time beherbergt. Leider mussten wir dann feststellen, dass sie das Gelände 10min vor unserer Ankunft dich gemacht haben! Frechheit, und wir wollten doch mit einem Fuß auf der westlichen und mit dem anderen auf der östlichen Hemisphäre stehend fotografiert werden, wie die tausend anderen Touristen auch! Menno!
Aber die Aussicht, die wir von dem Hügel genießen konnten, und uns trotzdem entschädigt! Atemberaubend, und deshalb hier ein Tipp, für alle die nach London reisen: Schenkt euch das viel zu übterteuerte London Eye, lauft lieber auf den Hügel des Greenwich Observatory, da seht ihr genauso viel, und das zum Nulltarif!
Am Montag hab ich mich mit den Mädels dann zum Mittagessen verabredet, während meiner Mittagspause, und hab sich noch mit einem Sonderauftrag von unserem Büro überrascht: Nachdem wir gemütlich im Green Park gepicknickt haben, sind wir gemeinsam zum Pickadilly gedüst und haben bei Fortnum & Mason (ein mir bis Dato unbekanntes Luxus-Schokoladengeschäft) für unser Büro 36 Schokoladen Ostereier zum Preis von 900£ (≈ 1440€) eingekauft. Dieses Ei ist aus Milchschokolade und hat in sich noch zehn Schokopralinen versteckt. Leider musste ich feststellen, dass sie Pralinen ganz gewöhnliche waren und nicht mal sonderlich lecker. Naja, immerhin sieht die Schachtel ganz net aus, kann man dekorativ sehr gut verwenden ;-) Was allerdings den Wert von 25₤ pro Schachtel rechtfertigt, ist mir schleierhaft geblieben...
Weil der Abend der letzte für Sigi und Sonja in London war, haben wir dann einen Tisch im „The Drawing Room“ in Battersea reserviert und dort gar köstliche drei Gänge schnappuliert, dank einer Seite, die sämtliche Restaurants Londons listet und jeden Tag spezielle Angebote hat. Für uns in diesem Fall einen Rabatt von 40% auf die Rechnung fürs Essen. Die haben wir dann mit leckeren Cocktails und ner Flasche Wein zum Essen aber wieder rausgeholt ;-) Mhhhh, lecker!








